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das event

Domestic Workers | Illegalisierte | Care Workers: Fragmentierung_Organizing_Bündnisse? II

Mit freundlicher Unterstützung des JFK-Instituts der FU Berlin.

Selbstorganisierungsprozesse von Care-Arbeiter_innen, Domestic Workers und Illegalisierten scheinen häufig unsichtbar oder marginal, jedoch leisten sie seit jeher und seitdem es bezahlte Care-Arbeit gibt Widerstand und fordern Rechte ein. Wir wollen in die Geschichte der Selbstorganisierung von Domestic Workers schauen und fragen, welche Forderungen diese Arbeiter_innen bisher in ihren Kämpfen artikuliert haben, welche die Möglichkeitsbedingungen für Selbstorganisierung damals waren und heute vorzufinden sind. Wir wollen außerdem anhand von Erfahrungsberichten erarbeiten, wie Kämpfe in anderen Ländern aussehen. Gemeinsam mit den Referentinnen wollen wir diskutieren, wie wir von den Kämpfen und Selbstorganisierungsprozessen von illegalisierten Hausarbeiter_innen in den USA für den Kontext in Deutschland lernen können.

Welche sind die Bedingungen für die Politisierung der Arbeitsbedingungen von Domestic Workers, Illegalisierten und Care Arbeiter_innen und dem prekären Zustand von Pflege und Reproduktion?  Wie könnten Bündnisse aussehen und welches könnten gemeinsame Forderungen bezogen auf Arbeitsbedingungen und die gesellschaftliche Organisation und Finanzierung zur Sicherung der Qualität von Care-Arbeit sein?

Workshop mit Martina Benz, Sarah Ehlers und Silke Chorus.

Werkstatt der Kulturen, Samstag 14.30-16.30, Raum 2.