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Feminists – We’re Calling You!

Ökonomiekritik und Queerfeminismus: das Diskussions- und Vernetzungsevent

Vom 4.-6. März 2010 findet in Berlin-Neukölln ein dreitägiger Event statt. Worum geht’s? Queere und feministische Perspektiven sollen sich in Ökonomie- und Kapitalismuskritik einmischen, aber auch ökonomiekritische Perspektiven in queerfeministische Positionen. Hiermit laden wir Politgruppen, Arbeitskreise, Initiativen und Interessierte ein, sich mit eigenen Beiträgen daran zu beteiligen.

Das Event ist eine Plattform, auf der viele und verschiedene Menschen und Gruppen sich über ihre Arbeit und ihre Politik(-formen) austauschen, organisieren, koordinieren oder informieren können. Diese Vernetzung soll die vielfältigen Arbeiten, Tätigkeiten und Theorieansätze von feministischen und ökonomiekritischen Gruppen, Personen und Projekten sichtbar machen. Es geht darum, eine linke feministische Position zu etablieren, die sich nicht länger an Alphamädchen oder an Hauptwidersprüchlern abarbeiten will. Wir wollen gemeinsam herausfinden, inwiefern sich unsere Erfahrungen und Analysen ähneln und unterscheiden, um daraufhin über Forderungen und Strategien nachzudenken. Wo und wie sind feministische und ökonomiekritische Interventionen notwendig und möglich? An wen richten sich welche Forderungen?

Für eine solche Begegnung erscheint es uns wenig sinnvoll, unsere Arbeit in die alten Kategorien von Theorie und Praxis aufzuteilen, denn: Forschen ist eine politische Praxis, und Aktivismus wird von Theorien und Wissen angeleitet beziehungsweise stellt diese her. Über die Schwierigkeit miteinander zu Reden und zu Handeln möchten wir zusammen mehr herausfinden.

Das Event soll klar machen, dass linke Ökonomiekritik nicht ohne queere und feministische Einsätze gemacht werden kann, ebenso wie Feminismus ohne Ökonomie- und Gesellschaftskritik nicht auskommt. Wir müssen Fragen neu stellen und politische Strategien und Konzepte zusammen diskutieren, um zu verstehen, welche Rolle Ökonomiekritik heute in queerer und feministischer Politik hat. Warum wird die heterosexistische Dimension sozialer, materieller und symbolischer Reproduktion immer wieder übersehen?

Ein neuer Ökonomiebegriff

Ökonomie und Heteronormativität verstehen wir bisher als Regulierungssysteme. Diese lassen bestimmte Arbeitsweisen, Lebenssituationen, zwischenmenschliche Beziehungen und gesellschaftliche Ordnungen als natürlich, unveränderlich, sinnvoll oder gar notwendig erscheinen. Wenn wir uns gesellschaftliche Veränderungen vorstellen, gehören Fragen der Existenzsicherung, Arbeitsteilung und Versorgung zusammen. Reproduktion, Verteilung gesellschaftlichen Reichtums, heteronormative und rassistische Zurichtungen unter anderem durch Sprache können nur durch die verknüpfte Betrachtung verschiedener Herrschafts- und Gewaltverhältnisse und die Analyse systematischer Verletzbarmachung bestimmter sozialer Positionen verständlich werden.

Wir spannen den thematischen Rahmen „Ökonomiekritik und Queerfeminismus“, um uns über die Konstruktionen und Normierungen, mit welchen Herrschaft und Regulierung zusammen hängen, und wie sie uns in unserer politischen Arbeit und im täglichen Leben begegnen, auszutauschen. Wir beziehen uns dabei bewusst nicht auf einen fest definierten Begriff von Ökonomie, sondern fragen, welchen Ökonomiebegriff eine queerfeministische öko-nomiekritische Theoriepraxis braucht.

Mit der Veranstaltung des Events in Berlin-Neukölln verorten wir unsere Diskussion in einem politischen Raum, wo soziale Ausgrenzung und Armut Alltag sind. Neukölln ist gleichzeitig ein Ort queerer und feministischer Subkultur, linker Initiativen und Stadtteilläden und Gegenstand rassistischer Debatten über Integration und Einwanderung. In den medialen und zivilgesellschaftlichen Auseinandersetzungen werden Feminismus und LGBTQ-Kämpfe immer wieder einem vermeintlichen „migrantischen Anderen“ gegenüberstellt, welcher als per se sexistisch und homophob dargestellt wird. Das bedeutet: Feministische und queerpolitische Forderungen werden häufig für rassistische Argumentationen instrumentalisiert bzw. verwenden diese zum Teil selbst. Diese Polarisierungen und die Widersprüchlichkeit politischer Interessen gilt es anzuerkennen und in die Verhandlungen um eine queerfeministische Kritik und Politik aufzunehmen.

Feminists – We’re Calling You!

Bisher gibt es Arbeitsgruppen zu den Begriffen und Strömungen des linken Feminismus, zu Reproduktionsarbeit im 21. Jahrhundert, zu Gewaltökonomien und zum Arbeitsbegriff. Dies ist ein Aufruf, sich mit weiteren Ideen und Themen am Event zu beteiligen! Alle, die mit unseren Vorschlägen etwas anfangen können bzw. sich mit uns darüber auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen. Die bisherige Vorbereitungsgruppe ist ein Zusammenschluss von verschiedenen Gruppen und Einzelpersonen, die sich um den strukturellen Rahmen des Events, Räumlichkeiten, Finanzierung und die Vernetzung der thematischen Arbeitsgruppen kümmert. Sie hat sich innerhalb des letzten Dreivierteljahres zusammengefunden und erweitert sich ständig. Das Gelingen des Events hängt wesentlich davon ab, wer sich beteiligt und was für Perspektiven und Fragen eingebracht werden. Bisher geplant sind drei Tage mit Diskussion, Arbeitsgruppen, Werkstätten, Streitgesprächen, Forum, Hearing, Party, Filmen etc. In der bisherigen Vorbereitung wurden zahlreiche Ideen zur Überwindung hierarchisierenden Sprechens in konventionellen Konferenzformen gesammelt und diskutiert. Der bisherige Diskussionsprozess sowie Vorschläge darüber, wie über welches Thema gesprochen werden kann, wurden von uns dokumentiert und kann bei uns angefordert werden.





Feminists – We’re Calling You!

QueerFeminism & the Critique of Economy: an Event for Discussion and Networking

From March 4. – 6. 2010, we are holding a three-day event in Berlin-Neukölln. What is it about? From a queer and feminist perspective we will intervene into the critical discourse on capitalism and economy, and exchange and develop queerfeminist positions. This is an invitation to activist groups, initiatives, and interested individuals to participate with your ideas and projects!

The Event is a platform where numerous and diverse persons and groups can exchange ideas about their work and their political issues and strategies, get organized, form alliances or simply exchange information. It aims to create visibility for the various efforts of individuals, groups and projects involved with feminism and the critique of economy. One of its goals is to establish a radical left queerfeminist position that refuses to limit itself to either the critique of post-feminist *top girls* or the critique of a one-dimensional marxist analysis of capitalism as the core relation of domination. Together, we want to find out to what extent we share experiences and analytical approaches, but also explore our differences, and develop claims and strategies that follow this analysis. Where and in what way is it necessary to intervene from a perspective that is based on feminism and a critique of economy? To whom are we addressing our claims and political demands?

In the context of the Event, we want to actively challenge the traditional notion of dividing political work into categories of theory and practice: research and analysis are a part of political action, and activism itself produces theory and knowledge. We embrace the difficulties that arise from communication and joint activism, and see them as an opportunity to learn.

A New Notion of Economy

In preparing this Event, we have so far defined economy and heteronormativity as systems of regulation. They are what make certain work relations, lifestyles, intimate relationships, and social orders seem natural, unalterable, meaningful, or even necessary. When we contemplate social transformation, we must take into account the provision of basic needs, the division and valuing of various forms of labor, and the care that is necessary to maintain community. We cannot separate issues such as reproductive work, the distribution of wealth within a society, and heteronormative and racist ascriptions through language and other means; they must be understood as intertwining relations of power, domination, and violence, which systematically create certain vulnerable social positions. 

Thematically, Queerfeminism & the Critique of Economy frames the need for a joint discussion and exchange about the normative and constructive effects of social domination and regulation which we face in our political work and our everyday lives. Rather than work with a fixed definition of economy, we want to pose the question: What is an understanding of economy that empowers queer and feminist critique and political solidarity? 

As the event takes place in Berlin-Neukölln, we locate this discussion within a political space where social exclusion and poverty are part of everyday life. Neukölln is both a site of queer and feminist subculture, radical left initiatives, and social projects, as well as being the subject of racist debates on integration and immigration. In mainstream media and civil society debates, feminist and LGBTQ struggles are often coopted for racist arguments in which a seemingly *migrant Other* is stereotypicaly portrayed as sexist and homophobic. Queerfeminists themselves sometimes fall back on these same racist arguments. It is important to acknowledge this polarization, as well as actual contradictions between particular political concerns that interlink in a queerfeminist political critique.

Feminists – We’re Calling You!

At this point, the following workgroups for the Event have been formed: Currents of Radical Left Feminism, Social Reproduction in the 21st Century, Economies of Violence, and The Perception of *Work*. This is a call to contribute to the event with more ideas and topics! If you like our concept, you are welcome to participate.

 The organizing team consists of different groups and individuals who are providing the overall framing of the event: organizing location and funding, and connecting the individual work groups. The group started working together over the course of the past year, and has been continuously growing. The success of the event depends to a large extent on who takes part and who contributes what kind of perspectives and questions.

 So far, we have planned three days of discussion, panels, workshops, forums, film screenings, a party etc. It is very important to us not to recreate the hierarchies that are often enacted in conventional conferences and debates. With this in mind, we are planning to use different discussion and/or presentation formats to address different topics. Our proposals are documented, and we will share these with you upon request.





Feminists – We’re Calling You!

Critique de l’économie et féminisme queer
La discussion-rencontre

Une rencontre de 3 jours se déroulera à Berlin-Neukölln du 4 au 6 mars 2010. De quoi s’agit-il ? Des perspectives queer et féministes devront se mélanger à la critique de l’économie et du capitalisme, et ainsi que les perspectives d’économie critique aux positions féministes queer. Nous invitons des groupes politiques, des groupes de travail, des associations ou des personnes intéressées par le thème à participer par leurs propres contributions à notre Event.

L’Event est une plateforme grâce à laquelle beaucoup de personnes et de groupes différents peuvent échanger, s’organiser, se coordonner et s’informer sur leurs travaux et leur(s) (formes) politique(s). La mise en réseau devrait permettre de rendre visible les travaux, capacités et positions théoriques multiples des groupes, personnes et projets féministes et de critique économique. Il s’agit d’établir une position féministe de gauche au lieu de s’épuiser à expliquer le féminisme aux camarades ou de rappeler les dimensions économiques aux féministes d’Etat. Ensemble, nous voulons découvrir en quoi nos expériences et nos analyses se rapprochent et se différencient afin de réfléchir sur des stratégies et des exigences. Où et comment sont nécessaires et possibles des interventions féministes et critiques ? Envers qui se dirigent quelles exigences ?

Il nous paraît peu judicieux de définir notre travail à travers les vieilles catégories de théorie et pratique, car : chercher, faire de la recherche est une pratique politique et l’activisme a pour guide la théorie et le savoir, ainsi qu’il les produit. Nous souhaiterions apprendre plus sur cette difficulté de discuter et d’agir ensemble.

La rencontre devrait rendre clair le fait que la critique économique de gauche ne peut être faites sans l’apport de la pensée féministe et queer, de même que le féminisme ne peut se passer de la critique sociale et économique. Nous devons poser les questions autrement et discuter ensemble des stratégies et concepts politiques pour comprendre quel rôle la critique de l’économie a aujourd’hui dans la politique féministe et queer. Pourquoi la dimension hétérosexiste de la reproduction sociale, matérielle et symbolique n’est-elle pas, toujours et encore, perçue ?

Une nouvelle notion de l’économie

Jusqu’à présent, nous comprenons économie et hétéronormativité comme systèmes de régulation. Ces derniers font apparaître certaines formes de travail, situations de vie, certaines relations, interactions humaines et ordres sociaux comme naturels, immuables, sensés et voire même nécessaires. Si nous imaginons des changements sociaux, les questions d’assurance de l’existence, de répartition de travail et de travail du ‘care’ vont ensemble. La reproduction, la distribution de la richesse sociale, les dressages racistes et hétéronormatives, entre autres à travers le langage ne peuvent être comprises qu’à travers une perspective liant les différents rapports de domination et de violence et une analyse de la vulnérabilisation systématique de certaines positions sociales.

Nous créons le cadre thématique « Critique de l’économie et féminisme queer » afin d’échanger sur les constructions et les normalisations avec lesquelles la domination et la régulation sont rattachées et afin d’échanger sur comment nous les rencontrons dans notre travail politique et dans notre vie quotidienne. Nous ne nous référons pas, consciemment, à une notion fixe et définie d’« économie », mais nous posons la question de savoir de quelle notion d’économie une praxis-théorie queer-féministe et économie-critique a besoin.

Par le déroulement de la rencontre à Berlin-Neukölln, nous situons notre discussion dans un espace politique où la marginalisation sociale et la pauvreté sont quotidiennes. Neukölln est en même temps un lieu de subculture queer et féministe, d’initiatives et d’espaces de gauche, également ce quartier est l’objet de débats racistes sur l’intégration et l’immigration. Dans les débats des médias et de la société civile, le féminisme et les luttes LGBTQ sont sans cesse mises en confrontation avec une prétendue « alterité immigrée », qui est représentée comme sexiste et homophobe par définition. Cela signifie que : les revendications féministes et queer politiques sont souvent instrumentalisées pour des argumentations racistes ou les utilisent en partie elles-mêmes. Il s’agit de reconnaître cette polarisation et les contradictions des intérêts politiques et d’inscrire une politique et critique féministes-queer.

Feminists – We’re Calling You!

Jusqu’à présent nous avons des groupes de travail sur les notions et les mouvements du féminisme de gauche, sur le travail reproductif au 21°siècle, sur les économies de la violence et sur les concepts de travail.

Ceci est un appel à contribuer au Event par d’autres idées et d’autres thèmes!

Toutes et tous à qui nos propositions parlent et qui veulent en débattre avec nous sont les très bienvenu_e_s ! Jusqu’à présent, le groupe de préparation est un regroupement de groupes et personnes différentes qui s’occupent du cadre structurel de la rencontre, des espaces, du financement et de la mise en réseau des groupes thématiques de travail. Ce groupe s’est constitué au cours de l’année dernière et s’agrandit en permanence. La réussite de l’Event dépend principalement de qui y participe et de quelles perspectives et questions y sont apportées.

Sont prévus, jusqu’à présent, 3 journées avec des discussions, des groupes de travail, des ateliers, des débats, des controverses, des forums, une fête, des projections de films. De nombreuses idées sur le dépassement d’une parole hiérarchisante dans les formes de conférences conventionnelles ont été jusqu’à présent rassemblées et discutées. Le processus de discussion, ainsi que les propositions de sujet, de forme et diverses idées ont été archivés et peuvent nous être demandés.





Feministas – ¡Os estamos llamando!

Crítica Económica y Queerfeminismo: Un encuentro para discutir ideas y generar redes

Del 4 al 6 de marzo de 2010 tiene lugar un evento en Berlín-Neukölln que se llevará a cabo en  tres días . ¿De qué trata? Las perspectivas feminista y queer tienen algo que decir en la crítica económica al capitalismo, pero también las perspectivas de la crítica económica pueden enriquecer las posiciones feministas y queer. Desde aquí nos gustaría invitar a los distintos grupos políticos, círculos de trabajo, iniciativas e interesad@s a participar con sus propias contribuciones.

Este evento es una plataforma en la cual muchas y distintas personas y grupos pueden intercambiar ideas, organizarse, coordinarse y/o informarse sobre sus formas de trabajo y política. Esta creación de enlaces y redes debe hacerse visible en los diferentes y numerosos trabajos, actividades y proposiciones teóricas de personas, grupos y proyectos tanto crítico económicos como feministas y queer. Se trata  de establecer una posición feminista de izquierda radical que quiere romper tanto con el feminismo de la chica alfa como  con un análisis marxista unidimensional del capitalismo visto solamente como contradicción principal de las relaciones de producción. Queremos descubrir hasta qué punto nuestras experiencias  así como análisis se asemejan y se diferencian para poder reflexionar a partir de aquí  sobre estrategias y exigencias. Dónde y cómo son las intervenciones feministas y crítico-económicas necesarias y posibles y hacia quién deben dirigense éstas exigencias.

Para un encuentro como éste, nos parece que tiene poco sentido dividir nuestro trabajo en las antiguas categorías de teoría y práctica; por tanto, el trabajo teórico es una praxis política y la praxis está guiada por la teoría y los saberes, a la vez que la praxis reacciona sobre ellos, produciéndolos. Nos gustaría junt@s también esclarecer las dificultades que se presentan a la hora de hablar y tratar un@s con otr@s.

El evento debería dejar claro que una crítica económica izquierdista no puede ser hecha sin el empleo de la teoría queer y feminista, así como que el feminismo no puede ser hecho sin la crítica económica y social. Tenemos que plantear nuevamente preguntas y discutir junt@s conceptos y estrategias políticas  para comprender qué papel tiene hoy por hoy la crítica económica en la política queer y feminista y por qué es constantemente descuidada la dimensión heterosexual en la reproducción social , material y simbólica.

Un nuevo concepto económico

Nosotr@s venimos hasta aquí entendiendo la economía y la heteronormatividad como sistemas reguladores, los cuales se muestran como si determinadas maneras de trabajo, situaciones vitales, relaciones entre personas y órdenes sociales fueran naturales, invariables, llenas de sentido o incluso necesarias. Cuando nos imaginamos nosotr@s mism@s los cambios sociales, debemos tener conjuntamente en cuenta las condiciones necesarias de la existencia del individuo, de las provisiones básicas vitales y la forma y división del trabajo. La reproducción, la distribución de la riqueza social, la heteronormatividad y la agresión racista por distintos medios, entre otros el propio lenguaje, sólo pueden ser entendidos a través del enfoque entrelazado de los distintos poderes (con sus distintas expresiones y niveles de violencia) y el análisis sistemático de determinadas posiciones y efectos sociales de vulnerabilidad.

Encuadramos este tema en las dimensiones de “Queerfeminismo y Crítica Económica“ para situarnos en el juego de construcciones y normas que tales poderes y regulaciones genera y para intercabiar impresiones respectivas de cómo estas fuerzas nos afectan y nos conciernen en nuestra labor política y en nuestra vida diaria. No nos referimos por tanto intencionadamente a una serie de conceptos económicos, sino que preguntamos qué conceptos económicos necesita una praxis teórica de carácter queerfeminista a la par que criticoeconómica.

Con el establecimiento de este evento en Berlín-Neukölln, traemos nuestra discusión a un espacio político en el cual la marginación social y la pobreza son cotidianas. Neukölln es a la vez un lugar de subcultura queer y feminista, de iniciativas radicales de izquierda, proyectos sociales, pero también objeto de debates racistas centrados en la integración y la inmigración. Tanto en los medios de comunicación como en las polémicas civiles, la lucha feminista y LGBTQ es puesta en contraposición a unos supuestos Otr@s: l@s inmigrantes, a l@s cuales se presenta como sexistas y homófob@s. Esto significa que: las exigencias políticas queer y feminista son continuamente instrumentalizadas para realizar argumentaciones racistas o directamente son transformadas en racistas. Hay que reconocer abiertamente la polarización que así se produce, así como la contrariedad de los intereses políticos e incorporar estas problemáticas a la discusión de una crítica y una política queerfeminista.

Feministas- ¡Os estamos llamando!

Hasta ahora se han formado los siguientes grupos:“Corrientes y conceptos del feminismo de izquierda“, “Modos de reproducción en el siglo XXI“, “Economía de la violencia“, “El concepto de trabajo“. ¡Éste es un llamamiento para contribuir con más temas e ideas en el evento! Tod@s aquell@s que puedan empezar algo con nuestras propuestas o quieran debatir con nosotr@s sobre ellas son bienvend@s.

El grupo organizador es la suma de diferentes grupos y personas que se ocupan de las estructuras, los locales y la financiación del evento, además de poner en contacto por temática a los grupos de trabajo. Éste grupo ha estado trabajando desde los últimos nueve meses y ha seguido continuamente ampliándose. El éxito del evento dependerá considerablemente de quién decida formar parte de él, y que tipo de perspectivas y cuestiones sean aportadas.

Hasta ahora se han planeado tres días con discusiones, grupos de trabajo, talleres, forums, charlas, fiesta, películas, etc…Se llevaron a cabo distintas propuestas dentro del grupo organizador para superar las situaciones jerárquicas clásicas de habla que se generan en las formas convencionales de debates y conferencias. En los últimos meses hemos recopilado los procesos de discusión y las propuestas sobre los temas que pueden ser discutidos y cómo deben serlo. Y todavía pueden ser otros temas solicitados y propuestos.

El grupo organizador es la suma de diferentes grupos y personas que se ocupan de las estructuras, los locales y la financiación del evento, además de poner en contacto por temática a los grupos de trabajo. Éste grupo ha estado trabajando desde los últimos nueve meses y ha seguido continuamente ampliándose. El éxito del evento dependerá considerablemente de quién decida formar parte de él, y que tipo de perspectivas y cuestiones sean aportadas.





 Feministler – Sizi Çağırıyoruz!

Ekonomi-kritik ve Queerfeminizm: Tartışma ve Ağ-Oluşturma Etkinliği

 Berlin Neukölln‘de 4-6 Mart 2010 tarihlerinde üç günlük bir etkinlik gerçekleşecektir. Peki mesele nedir? Queer ve feminist perspektifler iktisat ve kapitalizm eleştirisine müdahil olmalıdır ve ekonomi-kritik temelli perspektifler de queerfeminist pozisyonlara. Buradan, siyasal grupları, çalışma gruplarını, inisiyatifleri ve ilgilenenleri, katkılarıyla bu etkinliğe iştirak etmeye davet ediyoruz.

Etkinlik, epey fazla ve farklı insanlarin ve grupların çalışmaları ve siyasal (biçimleri) hakkında fikir alış verişi yapabilecekleri, organize olabilecekleri, işbirliği yapabilecekleri veya bilgilenebilecekleri bir platformdur. Bu ağ olusumu feminist ve ekonomi-eleştirel grupların, kişilerin ve projelerin muhtelif faaliyetlerini, eylemlerini ve teorik yaklaşımlarını görünür kılacaktır. Mesele, artık daha fazla „Alphamädchen“ veya „Hauptwidersprüchlern“ temelinde faaliyet yürütmeyen sol bir feminist duruş oturtabilmektir. Deneyim ve analizlerimizin ne kadar birbirlerine benzediğini ve ayrıştığını keşfetmek istiyoruz ki bunun üzerinden taleplerimiz ve stratejilerimiz hakkında düşünebilelim. Feminist ve ekonomi-eleştirel müdahaleler nerede ve nasıl gereklidir ve mümkündür? Taleplerimiz kime yönelmektedir?

Böylesi bir buluşma için, çalışmamızı teori ve pratik gibi eski kategorilere ayırmak bize çok anlamlı gelmemektedir. Çünkü araştırmak, siyasal bir praksistir ve eylemciliğe teori ve bilgi rehberlik ederler daha doğrusu eylemcilik bunlari üretir. Birbirimizle konuşmanın ve birlikte hareket etmenin zorlukları hakkında beraber daha çok şey keşfetmek istiyoruz.

Yeni bir ekonomi kavrami

Ekonomi ve Hetero-normlaştırmayı önceden düzenleme sistemleri olarak anlıyorduk. Bunlar belirli çalışma biçimlerini, hayat şartlarını, insanlar arasındaki ilişkileri ve toplumsal düzenleri doğal, değişmez, mantıklı ve hatta gerekli olarak gösteriyorlardi. Eğer toplumsal değişimler tassavur ediyorsak, temel hayat güvencesi, iş bölümü ve tedarik sorunlarının birbirine bağlı olduğunu görmeliyiz. Yeniden-üretim, toplumsal zeginliğin yeniden dağıtımı, diğer şeylerin yanısıra dil aracılığıyla gerçekleşen hetero-normlaştırma ve ırkçı düzenlemeler ancak farklı iktidar ve baskı ilişkilerinin birlikte değerlendirilmesi ve belirli sosyal pozisyonların kırılganlığının sistematik bir analizi ile anlaşılabilir.

İktidar ve düzenleme ile birbirlerine bağlantılı yapılandırma ve normlastırmaları ve bizim bunlarla siyasal çalışma ve günlük yaşantımızda nasıl karşılaştığımızı konuşmak için ekonomi-kritik ve queerfeminizmin tema ile ilgili çerçevesini genişletiyoruz. Bunu yaparken, bilinçli olarak kesin tariflenmiş bir ekonomi kavramına dayanmıyoruz, aksine queerfeminist ekonomi-kritik bir teori praksisin, hangi ekonomi kavramına ihtiyacı olduğunu soruyoruz. 

Bu etkinliği Berlin Neukölln‘de yaparak tartışmamızı, sosyal dışlamanın ve yoksulluğun günlük yaşamın ta kendisi olduğu siyasal bir mekana yerleştiriyoruz. Neukölln aynı zamanda queer ve feminist alt kültürlerin, sol inisiyatiflerin ve mahalle derneklerinin, uyum ve göç konularında ırkçı tartışmaların konusu olan bir mekandır. Basında ve sivil toplumda gerçekleşen tartışmalarda feminizm ve LGBTQ-mücadeleleri her daim, bizatihi cinsiyetçi ve eşcinsel düşmanı olarak tasvir edilen sözde „göçmen kökenli Öteki’nin karşısına konumlandırılmaktadır. Bu, feminist ve queer siyasal taleplerin ırkçı gerekçeler için kullanıldığı anlamına gelmektedir, yahut kısmen kendileri böyle kullanmaktadır. Siyasal çıkarların kutuplaşmaları ve celişkileri tanınmalı ve queerfeminist eleştiri ve siyaset tartışmalarına dahil edilmelidir.  

Feministler – Sizi Çağırıyoruz!

Sol feminist kavramlara ve dalgalara ilişkin, 21. yüzyılda yeniden-üretime dair, şiddet ekonomileri ve iş kavramına ilişkin farklı çalışma grupları vardır. Bu, farklı fikirler ve konularla etkinliği zenginleştirmeye bir çağrıdır. Önerilerimizi önemseyenler yahut bunlar hakkinda bizimle bir fikir alış-verişine girmek isteyen herkesi davet ediyoruz. 

Şimdiye kadarki hazırlık grubu, etkinliğin yapısal çerçevesi, mekan, finansman ve tematik çalışma gruplari arasında bir ağ oluşturmadan sorumlu, içinde farklı grupların ve bireylerin yer aldığı bir gruptu. Bu geçtiğimiz 9 aylık bir süre içerisinde biraraya gelmiştir ve sürekli genişlemektedir. Etkinliğin gerçekleşmesi büyük oranda, kimin katılacağı ve ne tür perspektiflerin ve soruların konuşulacağına bağlıdır. 

Şimdilik tartışmaların, çalışma gruplarının, çalıştayların, münakaşa toplantılarının, forumların, dinletilerin, parti ve filmlerin şekillendireceği üç günlük bir etkinlik planlandı. Hazırlık aşamasında, geleneksel konferans biçimlerindeki hiyerarşik konuşmaların nasıl aşılacağına dair çeşitli fikirler toplandı ve bunların üzerinde tartışıldı. Hangi konu üzerinde konuşulabileceği hakkında şimdiye kadar yaşanan tartışma süreci ve bunlara dair öneriler tarafımızdan doküman haline getirildi; bunlar bizden istenebilir.