Utopien eines queer-feministischen Kommunismus.
In dem Workshop soll es darum gehen, Utopien eines queer-feministischen Kommunismus zu entwerfen, diese gemeinsam zu diskutieren und Möglichkeiten einer politischen Praxis zu entwickeln. Dabei wollen wir uns mit Ideen zur Abschaffung bestehender Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse und Möglichkeiten gesellschaftlicher Organisation jenseits von Kapitalismus, Sexismus, Rassismus und anderen Machtverhältnisse beschäftigen.
Wie kann eine Gesellschaft aussehen, in der die Produktion nicht an der Schaffung von Mehrwert, sondern an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet ist? Wie können Bedürfniskonflikte und -veränderungen verhandelt werden, ohne zu hierarchisieren und zu normieren? Welche Rolle spielt die Reproduktion von Arbeitskraft und Gesellschaft in einer nicht-kapitalistischen Gesellschaft und wie kann diese jenseits von Geschlechterherrschaft organisiert sein? Wer wendet für welche Tätigkeit wieviel Zeit auf und wer profitiert letztendlich davon?
Diese und noch viele weitere Fragen wollen wir mit euch im Workshop diskutieren. Um Utopieentwicklung sowohl als Kritik gegenwärtiger Verhältnisse als auch als (Zukunfts)Vision einer freien und gerechten Gesellschaft begreifen zu können, soll die Frage der Umsetzbarkeit nicht von vornherein als einschränkend mitgedacht, sondern erst im letzten Teil des Workshops in unsere Überlegungen mit einbezogen werden.
Willkommen sind alle Menschen mit Interesse und Spaß an gemeinsamer Ideenentwicklung. Theoretische (Vor-)Kenntnisse sind keine Voraussetzung zur Teilnahme, da wir uns nicht an Texten festhalten, sondern kreativ diskutieren wollen. Der Workshop ist offen für Menschen aller Geschlechter.
Workshop des AK Feminismus der NFJ, ohne Vorkenntnisse und für alle Gender. Werkstatt der Kulturen, Samstag 14.00(!)-16.30, Raum 1.