queerfeminismus und oekonomiekritik
das event

Das Forum.

Im Arbeitsleben, im Bildungsbereich und in privat gedachten Beziehungen sind Rassismus, Sexismus und Homophobie Alltag. Die heute Abend eingeladenen Initiativen intervenieren auf unterschiedliche Weise in diese gewaltvollen Strukturen und setzen da an, wo solche Verhältnisse konkret Menschen treffen, verletzen, einschränken und wütend machen. Mit ihren Bildungs- und Unterstützungsangeboten wirken sie in einem gesellschaftlichen Klima, das dazu tendiert, von systematischer Diskriminierung und Gewalt Betroffene für die ihnen feindliche Situation selbst veranwortlich zu machen oder ihrer Lage mit Ignoranz zu begegnen. 

Auf dem Forum wollen wir über die politischen Dimensionen dieser Arbeit diskutieren: Über die  Spannung, die zwischen dem Auftrag sozialer Arbeit und dem Anspruch, für Handlungsmacht, Selbstbestimmung und politische Emanzipation zu kämpfen, entstehen kann. Oder über den strategischen Bezug auf politische Institutionen und Ressourcen, welche die Projekte gleichzeitig fördern und einschränken. Und schließlich auch über das Verhältnis der Organisationen zueinander. 

Wo greift das Engagement verschiedener Initiativen ineinander, wo liegen Unterschiede in ihren Perspektiven? Durch wen und was werden Projekte blockiert? Welchen Bezug gibt es auf LGBTQ-  und feministische Bewegungen? Gibt es gemeinsame politische Forderungen?

Wir laden euch ein, Knoten und Netze neu zu knüpfen und hoffen auf die Möglichkeit eigene Verstrickungen in den Strukturen von Gewalt und Ausschluss zu hinterfragen. Das Forum ist eine Plattform, auf der die Vielfalt politischer Antworten und Strategien sichtbar werden kann und es bietet die Gelegenheit, die utopische Dimension politischer Praxis wieder zu eröffnen.

Der Austausch gesellschaftlicher Analysen aus Sicht tagtäglichen Engagements, die darin enthaltene Kritik an sozialen Verhältnissen und die daraus entstehenden Forderungen bilden den Auftakt und Ausgangspunkt des Diskussions- und Vernetzungsevents who cares? Queerfeminismus und Ökonomiekritik, welches am 5. und 6. März in der Werkstatt der Kulturen stattfinden wird.

Forum mit anschließendem Empfang als Auftakt fürs Event.
Jugendclub Manege, Donnerstag 20.00-23.30.